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Wandern | Sächsische Schweiz – Arnstein, Kleinstein & Schrammsteine

Sächsische Schweiz - Arnstein, Kleinstein, Schrammsteine

So viele Steine, die es in der Sächsischen Schweiz zu bewandern gilt! Auf der Liste standen dabei eigentlich nur die Schrammsteine. Den Arnstein und Kleinstein haben wir eher zufällig entdeckt. Aber alle drei lohnen sich!

 

Arnstein

Den Arnstein und Kleinstein kann man gleichzeitig bewandern, da es auf einer Strecke liegt. Gefunden haben wir diese zauberhaften Orte durch die App Outdooractive. Start war der Parkplatz Neumannmühle, von da aus muss man einmal schräg über die Straße gehen und dann den Schildern folgen. Die Wanderung beginnt zunächst einfach, bis man leicht links abbiegen muss, um den Weg zum Arnstein einzulegen. Grundsätzlich ist es auch aber hier nicht schwer, aber zwischendurch muss man etwas klettern. Gutes Schuhwerk ist also Pflicht. Beim Arnstein angekommen, gab dann wie jedes Mal beim Wandern meine persönliche Mutprobe – Enge. Ich gerate jedes Mal ziemlich in Panik, wenn man durch eine enge Schlucht und Öffnung durchmuss. Ich weiß nicht mal warum. Und zum Arnstein hochzukommen, muss man solch einen engen Durchgang hochlaufen. Ich gestehe, dass ich mich zunächst nicht getraut habe und mein Freund alleine gegangen ist, weil ich zu sehr in Panik geraten bin. Als er wieder unten war und ich mir die Bilder von oben angeschaut habe, wollte ich dann aber doch hoch. Mein Freund hat mir dann meinen Rucksack abgenommen und ihn zusätzlich getragen. Ich kann euch sagen, das hat in diesem Moment ungemein geholfen, weil ich dann zwar immer noch da Enge-Gefühl von den Seiten hatte, aber zumindest hinten wieder leichter war. Am Ende war ich froh, mich doch getraut zu haben, weil die Aussicht wirklich schön war.

Fotostrecke Arnstein:

Sächsische Schweiz Arnstein Arnstein

 

Kleinstein

Wie gesagt, wenn man auf dem Arnstein war und den Weg wieder bis zur ursprünglichen Gabelung zurückläuft, kann man noch weiter zum Kleinstein gehen. Der Weg ist ebenfalls sehr einfach gehalten und vom Arnstein eine ungefähr 45 Minuten lange, schöne und entspannte Wanderung bis dahin. Beim Aufgang zum Kleinstein angekommen, ging dann wie letztes Mal beim Lilienstein der Treppenmarathon los. Aber auch hier sind die Treppen breit genug angelegt, um zwischendurch kurz stehen zu bleiben und Luft zu holen. Oben angekommen hat man zwei Wegmöglichkeiten – einmal hoch zu den Aussichtsplattformen unterer und oberer Kleinstein sowie zur Kleinsteinhöhle. Man sollte sich auf jeden Fall für beides Zeit nehmen! Der Weg zu den Aussichtsplattformen ist dann wieder geprägt von engen Durchgängen und nochmals einige Leitern und Treppen. Hier ist das Ausweichen dann auch nicht mehr möglich und sollte jemand entgegenkommen, muss man ggf. kurz warten. Sowohl auf der oberen als auch unteren Aussichtsplattform des Kleinsteins wird man mit schönen Aussichten belohnt. Noch mehr lohnt sich aber die Kleinsteinhöhle, welches eines unserer persönlichen Highlights war. Wir hatten das Glück, allein dort zu sein, sodass wir diese wirklich traumhafte Stille und den Ausblick dort in der Höhle genießen konnten.

Fotostrecke Kleinstein & Kleinsteinhöhle:

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Schrammsteine

Ebenfalls ein Touristen-Hotspot schlecht hin und mein zweites persönliches Highlight – die Schrammsteine. Start war für uns am Parkplatz beim Gasthaus „Heiterer Blick“ in Sebnitz. Über die Dorfbachklamm haben wir dann den Weg Richtung Schrammsteine eingeschlagen. Zur Dorfbachklamm – hier ist wieder gutes Schuhwerk gefragt, denn zwischendurch muss über ein paar Steine geklettert werden. Ansonsten gibt es auch hier wieder viele Treppe – diesmal aber erstmal runter. Hat man die Dorfbachklamm hinter sich gelassen. wandert man ungefähr 30 Minuten – zwischendurch stark bergauf, aber dennoch machbar. Und dann ist schon mal beim Schrammtor und läuft durch diese beeindruckenden Felsen durch. Über den Wildschützensteig gelangt man dann zu den Schrammsteinen. Achtung, auch hier ist gutes Schuhwerk wichtig. Der Wildschützensteig ist ebenfalls gut zu bewältigen, aber halt auch mit klettern verbunden. Und er geht nur in eine Richtung, zwischendurch zurückgehen ist also leider nicht möglich. Um dann hoch zur Aussicht zu gelangen muss man – ihr ahnt es vielleicht schon – natürlich wieder Treppen laufen. Irgendwie muss man ja da hochkommen. Auch hier ist es dann sehr eng, sodass man bei Entgegenkommern ggf. warten muss. Wir waren zur Mittagszeit oben und es war natürlich super voll – auch weil das Wetter an dem Tag so gut mitgespielt hat. Aber wenn man ein bisschen wartet, findet man trotzdem ein kleines Plätzchen, um dort Pause zu machen und etwas zu essen. Auf jeden Fall sollte man die Aussichtsplattform einmal bis ganz nach vorne laufen. Man hat zwar auch vom Anfang des Aussichtspunktes eine gute Sicht, aber so nah vorne ist es doch mal ein anderes Gefühl. Ich fand es da vorne einfach unfassbar faszinierend, wie diese Steine mitten im Nichts rausgeragt haben. Die Schrammsteine sind nicht umsonst ein so beliebtes Ausflugsziel, weil es sich wirklich lohnt.

Fotostrecke Dorfbachklamm & Schrammsteine:

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2 thoughts on “Wandern | Sächsische Schweiz – Arnstein, Kleinstein & Schrammsteine

  1. Liebe Ela,

    ich muss echt überlegen, ob ich den Arnstein und Kleinstein schon gewandert bin. Ich denke schon, nur bin ich nicht gut darin mir Namen zu merken.

    Deine Bilder sind echt fantastisch und greifen die Atmosphäre des Elbsandsteingebirges super auf. Dort zu wandern macht riesigen Spaß, gerade wenn der Weg zwischen den Felsen verläuft.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Hallo Tina,

      vielen Dank. Es war wirklich sehr beeindruckend da zwischen diesen Felsen durchzulaufen, insbesondere auch beim Schrammsteintor. Aber auch die Aussichten von den verschiedenen Plattformen waren sehr beeindrucken und dass man das Elbsandsteingebirge auf so viele unterschiedliche Weisen betrachten kann. Wird auf jeden Fall nicht unser letzter Besuch gewesen sein 🙂

      Liebe Grüße, Ela

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