5 Dinge / 5 Gründe, Alltagskonfetti

5 digitale Tools, die mir beim bloggen helfen

digitale Tools fürs bloggen

Ich gehöre die ja dieser Generation an, die noch weiß, wie es ist, nicht ständig online zu sein (wir 90er Kinder sind auch gut ohne Smartphone klargekommen), aber die gleichzeitig auch früh den Umgang mit Technik und Medien lernte, als es in den 2000ern so richtig damit losging. Damit gehöre ich irgendwie auch ein bisschen den Digital Natives an, wenn vielleicht auch nicht ganz so extrem, wie die 2000er-Kinder.

Bei mir läuft privat viel digital ab und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Schon als ich vor über 7 Jahren mit bloggen anfing, organisierte ich mich digital. Warum weiß ich nicht mal, ich habe es in all den Jahren mit Bullet Journal & Co. probiert, nur um nach 2 Wochen das Notizbuch wieder in die Ecke zu pfeffern, es ungenutzt zu lassen und stattdessen meine digitalen Tools zu verwenden. Daher zeige ich dir nachfolgend ein bisschen, welche 5 (bzw. 8) Tools ich so nutze, um mich und das bloggen zu organsieren.

 

#1 – Redaktionsplan von booklovin

Seit die liebe Lena von booklovin damals (das Jahr weiß ich leider nicht mehr) ihren Redaktionsplan in Form einer Excel-Tabelle rausbrachte, nutze ich diesen begeistert, um meine Beiträge und Social-Media-Aktivitäten zu planen. Der Planer ist super umfangreich, durch verschiedene Verknüpfungen und Formeln erhält man bereits eine gute erste Statistik für den Blog. Ich passe den Planer immer nur minimal an meine Bedürfnisse an, z. B. wenn ich einen Social-Media-Kanal nicht nutze, lösche ich ihn aus der Liste oder statt Kooperationen notiere ich mir angefragte und erhaltene Rezensionsexemplare für literaturliebe.de. Auch kopiere ich mir die Tabelle und Auswertung einmal um sowohl einen Plan für literaturliebe als auch für frauwinterbunt zu haben. Lena hat auch einen sehr umfangreichen Beitrag dazu geschrieben, wie ihr Planer funktioniert, daher verweise ich an dieser Stelle sehr gerne darauf.

Redaktionsplan für die Beitragsplanung

 

#2 – Planoly und Buffer für Social Media

Ich arbeite wie viele Blogger:innen mit WordPress und plane dort meine Beiträge vor. Mittlerweile kommt es so gut wie gar nicht mehr vor, dass ich einen Beitrag direkt veröffentliche. Und obwohl ich mir im Redaktionsplan (#1) notiere, dass ich den Beitrag vorgeplant habe, vergesse ich es regelmäßig, diesen auf Social Media zu teilen. Da kommen Planoly und Buffer ins Spiel.

Planoly ist ein Tool, mit dem ich Beiträge für mein Instagramprofil literaturliebe vorplane. Manchmal poste ich auch spontan, aber wenn ich schon weiß, dass ich Bild X an Tag Y auf Instagram posten will, ist diese App unersetzlich. In der Free-Version von Planoly kannst du einen Instagram-Account und einen Pinterest-Account verknüpfen und jeden Monat 30 Bilder hochladen. Wenn du ein Bild hochgeladen hast, ist es zunächst „unscheduled“. Wenn du auf das Bild raufklickst findest du eine etwas genauere Übersicht und du kannst deinen Text und Hashtags hinzufügen (anders als bei Instagram direkt macht dir Planoly aber leider keine Hashtag-Vorschläge). Dort kannst du auch festlegen, wann das Bild gepostet werden soll. Hast du das alles getan, wechselt das Bild von „unscheduled“ zu „scheduled“ und wird zusätzlich mit einem kleinen Papierflieger versehen, der verdeutlicht, dass das Bild automatisch gepostet wird. Für das automatische Posten musst du allerdings einen Instagram Business Account besitzen. Solltest du keinen besitzen, kannst du zwar für das Bild trotzdem einen Zeitpunkt festlegen, aber du bekommst von der App lediglich eine Erinnerung, dass es jetzt Zeit ist, das Bild zu posten.

Planoly für die Instagramplanung

 

Ebenfalls für Social Media nutze ich Buffer. Dort kannst du in der Free-Version bis zu 3 Social-Media-Accounts verknüpfen und monatlich 10 Beiträge pro Account vorplanen. Ich habe bei Buffer meine zwei Facebook-Seiten und einen Twitter-Kanal gekoppelt, wobei ich es nach einer Testphase nur für Facebook nutze. Wenn ich einen Blogbeitag in WordPress vorgeplant habe, bereite ich auch gleich in Buffer den entsprechenden Facebook-Post vor. Wie gesagt, anfangs hatte ich das auch für Twitter gemacht, aber leider generiert mir Buffer keine Linkvorschau, sodass ich das schnell wieder habe sein lassen. Twitter poste ich tatsächlich noch direkt, ohne etwas vorzuplanen, weil ich dafür noch kein passendes Tool gefunden habe.

 

#3 – Focus ToDo und Trello für die Aufgaben und ToDos

In meinem Beitrag zum Homeoffice hatte ich erzählt, dass ich mit der Pomodoro-Technik arbeite. Man könnte sich natürlich auch ganz klassisch einen Wecker stellen, aber auch dafür habe ich eine App. In der App Focus ToDo kannst du nicht nur die Pomodoro-Zeiten tracken, sondern auch deine ToDos speichern. Daher nutze ich das Tool nicht nur für das bloggen, sondern auch für die Uni, Arbeit und andere private Dinge. Besonders liebe ich an der App die Statistiken. Außerdem finde ich es super interessant zu sehen, wie viel Zeit man für was aufwendet (für diesen Beitrag hier habe ich nach der App z. B. knapp 2,5 Stunden gebraucht – mit allem drum und dran, d.h. schreiben, Korrektur, Bilder machen und bearbeiten, SEO und ins WordPress einpflegen). Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass die Free-Version sehr eingeschränkt ist und die App in der kostenlosen Version so gut wie null zu gebrauchen ist. Man hat aber einen 7-tägigen Testzeitraum für die Pro-Version und da mich diese überzeugt hat, habe ich mir diese schließlich für einmalig 9,99 € gekauft. Aber das muss ja am Ende jeder selbst wissen.

Focus ToDo für die Aufgabenorganisation

 

Zusätzlich zu Focus ToDo nutze ich fürs bloggen auch noch Trello. Die Aufgaben habe ich zwar auch in Focus ToDo, aber in Trello kann ich mir für jede Kategorie auf dem Blog eine Liste anlegen mit den entsprechenden Karten als Beiträge (am Ende könnte ich das auch Focus ToDo, aber das war mir persönlich dann zu unübersichtlich). Ich nutze Trello nicht nur, wenn ich aktiv an einem Beitrag arbeite, sondern auch schon, um mir einfach Ideen zu notieren, die ich irgendwann mal (vielleicht) umsetze.

Trello für die Aufgabenorganisation

 

#4 – Canva und Photoscape für die Bildbearbeitung

Canva ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr und das Bild-/Grafikerstellungs-Tool schlechthin. Das Web-Tool nutze ich vor allem dafür, um Beitragsbilder (wie bei diesem Beitrag hier) zu erstellen oder um für den Instagramaccount von literaturliebe z. B. Zitatbilder vorzubereiten. Die Free-Version finde ich dabei für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichend, da man auch dort bereits viele Funktionen zur Verfügung hat.

Canva für die Grafikerstellung

Ebenfalls für die Bildbearbeitung nutze ich Photoscape (da ich mir Photoshop leider aktuell nicht leisten kann). Mit diesem Bildbearbeitungsprogramm lässt sich spielend einfach die Helligkeit oder der Kontrast erhöhen, das Bild zuschneiden, ggf. etwa unkenntlich machen – so wie ich es z. B. bei meinem Beitrag über das Erinnerungsbuch „Mama du bist großartig“ gemacht habe – oder sonst etwas bearbeiten, was man gerade braucht. Bestimmt ist Photoshop am Ende allen anderen Tools noch etwas überlegen, aber so krasse Features brauche ich am Ende gar nicht. Mit Photoscape komme ich gut klar und kann alles damit machen, was ich machen muss.

 

#5 Ubersuggest fürs SEO

Das SEO-Tool Ubersuggest habe ich von meiner Arbeit mit in mein Privatleben übertragen. Ubersuggest eignet sich perfekt für die Keywordrecherche, zeigt dir welche Suchanfragen und Keywords bei Google funktionieren und welche nicht. In der kostenlosen Version kann man lediglich 3 Anfragen pro Tag machen, wer also wie ich zwei Blogs bedient oder generell viel bloggt, kommt mit den 3 Anfragen schnell an seine Grenzen. Allerdings muss auch jeder für sich selbst wissen, ob er/sie Geld für ein solches Tool ausgeben will. Aus SEO-Sicht bietet Ubersuggest aber auf jeden Fall sehr gute Funktionen.

Ubersuggest fürs SEO

Und jetzt du!

Wie sieht es bei dir aus? Bist du #teamdigital oder #teampapier? Wie organisierst du dich im Alltag? Oder hast du vielleicht noch einen digitalen Geheimtipp für mich, den ich mir unbedingt anschauen sollte? Ich bin gespannt auf deine Antworten!

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4 thoughts on “5 digitale Tools, die mir beim bloggen helfen

  1. Liebe Ela

    Lightroom & Photoshop gibt es schon recht günstig im Abo-Model. Wusstest du das schon? Du bekommst immer die neuste Version und zahlst jeden Monat eben einen kleinen Beitrag, anstatt einmal einen grossen Batzen.

    Liebe Grüsse

    Lisa

    1. Hallo liebe Lisa,
      vielen Dank für den Hinweis, das wusste ich tatsächlich noch nicht. Allerdings habe ich mich bisher auch nicht weiter damit auseinandergesetzt, da ich ja meine Bildbearbeitungsprogramme habe. Dennoch danke für den Tipp, ich behalte das mal im Hinterkopf und schaue es mir an!

      Liebe Grüße,
      Ela

  2. Hallo Ela,

    ich bin vor ein paar Tagen durch Zufall über deinen Blog und diesen Beitrag hier gestolpert.
    Ich wollte dir nur erst einmal für die nützlichen Tipps danken.

    Im Moment probiere ich mich an Trello aus. Bin aber von der kostenlosen Version schon positiv überrascht. Auch der Redaktionsplan sieht vielversprechend aus.

    Mal schauen, was die anderen Tools noch so für mich bereithalten. 😉

    Cheerio
    RoXXie

    1. Hi RoXXie,

      freut mich, dass du ein paar nützliche Tools finden konntest. Trello liebe ich wirklich sehr und hoffe, du kannst damit auch deine Beiträge organisieren. Weiterhin viel Spaß beim ausprobieren!

      Alles Liebe und noch einen schönen Sonntag,
      Ela

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